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Schwimmbäder
zeigen die Bilder von Birte Kulms nur auf
den ersten Blick. Helle, lichtdurchflutete, einfache Räume sehen
wir, da wo sonst der feste Grund ist, blicken wir auf eine Wasseroberfläche,
durch die wir nicht hindurch sehen können. Das Wasser, Urgrund des Lebens, vertraut und fremd zugleich,
umgibt die Menschen auf den Bildern, die gleichsam abtauchen in eine transzendente
Welt. So wird das Wasser in dieser Darstellung zum doppelten Sinnbild:
Sinnbild auf das undurchdringliche, geheimnisvolle Wesen des gemalten
Bildes, in dem die Zeit der Welt über die Dauer des Malprozesses
und die in ihn eingehenden Gedanken fixiert wird und für alle anderen
Zeiten versiegelt ist. | |||||
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